Rea Siegel Ketros

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Wortklangbilder

Dr. Martina Kitzing-Bretz, 2007 (gekürzt)
Wortbilder - Tagebuch








Die Wortbilder von Rea Siegel Ketros wollen gelesen werden. Sie verharren nicht in ihrer Wirkung als Bilder, sondern laden den Betrachter zum Entschlüsseln, zum Lesen der Worte ein. Doch erst nach längerem Einsehen ist es möglich, einzelne Worte oder sogar ganze Sätze zu entziffern.

Wie der Dichter Hölderlin in seinen Werken einen ganz eigenen Ton anschlug und eine Art Seelenmusik schrieb, lesen und betrachten sich die Bilder wie beseelte klangliche Kompositionen, in denen die einzelnen Buchstaben wie Töne gesetzt sind, deren Klang von Farbe, Form und ihrer Platzierung im Gesamtbild bestimmt werden.

Rea Siegel Ketros schafft die Wort - Bilder auf der Grundlage der Worte von Hölderlin, der Psalmen, von Ryokan oder Kabir seit einigen Jahren, und sie reiht sie tagebuchartig aneinander. Der Tagebuchcharakter unterstreicht den Sinn ihres künstlerischen Tuns. Auch der Japaner On Kawara oder der südwestdeutsche Künstler Horst Antes fixieren mit seriellen Datumsbildern ihre Existenz und verfolgen damit eine klare, gedankliche Konzeption.

Eine erweiterte Wahrnehmung ist es, die es Rea Siegel gestattet, die Tiefendimension eines Wortes niederzuschreiben oder - zu malen und die klanglichen Möglichkeiten der Worte auszuloten. Diese zusätzliche Dimension in der Wahrnehmung verdankt sie ihrem Lehrer Prof. Stephan von Huene, der mit seinen Klangskulpturen bekannt wurde. In den Skulpturen verband der Künstler und Philosoph visuelle und akustische, plastische und mechanische Elemente zu intermedialen Kunstwerken, die auf der Ebene einer vielfältigen Wahrnehmung agieren.

Auch die Arbeiten von Rea Siegel Ketros richten sich innerhalb verschiedener Wahrnehmungsfelder an den Betrachter, indem sie visuelle und poetische Elemente miteinander verbinden. Es handelt sich um Poesie zum Ansehen, die einen speziellen Betrachtungsvorgang erfordern.




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